Aus welchem Material sind Diamond Painting Steine gefertigt?
Die kleinen Steinchen werden entweder aus Harz oder aus Acryl hergestellt. Harzsteinchen (Resin-Steine) sind weitaus teurer, dafür umso hochwertiger und lassen sich leichter painten.
Vorteile Diamond Painting Steine Harz
Harz bzw. Resin Steine werden mit „Drop-in-Harz“ in Silikonformen gegossen. Der Produktionsaufwand hierbei ist höher. Deshalb weisen Harzsteine eine deutlich bessere Gleichmäßigkeit auf.
Das zeigt sich natürlich auch beim Painten. Da die Steinchen gleichmäßiger geformt sind, lassen sie sich leichter, vor allem aber genauer painten. Es kommt deutlich weniger oft zu ploppenden Steinen. Es springen also weniger Steine von der Leinwand ab. Insbesondere bei eckigen Diamond Painting Steinen merkst du diesen tollen Qualitätsunterschied.
Die Unterseite bei Harz-Steinen ist glatt.
Auf der oberen Seite sind Harzsteinchen intensiver gewölbt, was sich positiv auf Farbbrillanz und Glanz der Steine auswirkt.
Wie gut sind Diamond Painting Steine Acryl?
Prinzipiell werden Steinchen aus Acryl mit dem Verfahren Spritzgießen hergestellt. Innerhalb des Sortiments mit Acryl-Steinen gibt es Qualitätsunterschiede. Es gibt zwar auch relativ hochwertige Acryl-Steinchen, meistens weist diese Steinart aber eine eher minderwertige Qualität auf.
Verräterisch ist ein kleines Loch auf der Unterseite der Steine.
Hauptsächlich bei weißen und schwarzen Steinen zeigt sich, dass sich diese Steinchen kaum gleichmäßig auf der Leinwand platzieren lassen. Erst recht, wenn du mit eckigen Acryl-Steinen paintest.
Schüttest du ein Beutelchen mit eckigen schwarzen Acrylsteinen auf ein normales Blatt Druckerpapier, fallen die sehr wahrscheinlich sofort die Mängel auf. Denn fast in jedem Beutelchen lassen sich Produktionsrückstände sowie deutlich kleinere, deutlich größere Steine und Steinchen entdecken, an denen sich kleine Knubbel befinden, die dort nicht hingehören.
Im Foto siehst du unten einen solchen quadratischen Stein mit Knubbeln – solche Steine musst du aussortieren, sie sind zum Painten nicht geeignet, da sie das gleichmäßige Platzieren benachbarter Steine unmöglich macht.

Manchmal sind diese Knubbel so klein, dass man sie mit dem bloßen Auge kaum sieht. Nimmst du einen solchen Diamond Painting Stein auf, um ihn auf der Leinwand zu platzieren, drückt er benachbarte Steine weg. So entsteht dann ein ungleichmäßiges Muster, gegen das du kaum etwas machen kannst.
Bei runden Acryl-Steinen tritt das Phänomen der „Popping Stones“ nicht ganz so stark auf.
Wie erkennt man, ob es Acrylsteine oder Harzsteine sind?
Erfahrene Painter können mit bloßem Auge anhand der Unterschiede erkennen, um welches Material es sich handelt. Aber es gibt auch ein paar Tricks, mit denen sich das Steinchen-Material erkennen lässt.
Unterseite: Bei beiden Materialien sollte die Unterseite glatt sein. Allerdings sind immer ein paar Ausschuss-Steinchen dabei, die entweder ein Loch oder eine tiefe Mulde auf der Unterseite haben. Entdeckst du Steinchen mit einem kleinen Loch in der Mitte, handelt es sich um Acrylsteine. Entdeckst du eine große Mulde, so dass die Ränder des Steinchens so aussehen, als würden sie nach oben stehen, handelt es sich um Harzsteine bzw. Acrylsteine.
Statische Aufladung: Kleben die Steinchen an der Verpackung und springen beim Umfüllen wild durch die Gegend, sind sie aus Harz bzw. Resin. Indem du ein kleines Stück Trockentuch in den Zipp-Beutel gibst, nimmt die statische Aufladung ab.
Test mit der Pinzette: Schütte ein paar Steinchen ins Schiffchen, schüttele sie in eine Reihe und versuche, mit der Diamond Painting Pinzette 2 oder 3 nebeneinanderliegende Steinchen aufzunehmen. Funktioniert das, sind es Harzsteinchen. Springen die Steine weg, sind es Acrylsteine.